Anmeldung einer Registrierkasse

Anmeldung einer Signaturerstellungseinheit

Der Steuerberater mit Vollmacht nicht, der kann mit seinem Account auch für alle seine Klienten Kassen und Karten anmelden. Er braucht natürlich alle erforderlichen Daten der Kassa und Signaturerstellungseinheiten von Ihnen.
Nein, einfach Karte bei FinanzOnline registrieren und mit dieser weiterarbeiten. Es ist kein neuer Startbeleg nötig.

Ausfall eines Kassensystems

Kann durch ein Ereignis keine ordnungsgemäße Signierung hergestellt werden, wird die Rechnung entsprechend gekennzeichnet und in der Front erscheint eine Meldung.
Dabei ist es zu unterscheiden ob es sich dabei um einen temporären oder einen permanenten Ausfall handelt. Bei einem permanenten Ausfall wird zum normalen Beleg ein Zweitbeleg erstellt,
dieser ist aufbewahrungspflichtig. Nach der Wiederherstellung der Signiereinheit wird ein Sammelbeleg vom System erstellt. Dieser enthält entsprechende Informationen über den Ausfall.
Dem Benutzer wird eine Meldung ausgegeben und dann eine Signierung für Wiederinbetriebnahme der Signatureinheit angestoßen.
Nein, Urlaub fällt nicht darunter, nur ein echter Defekt oder etwa ein Verlust (Diebstahl).
Nein, außer Sie verwenden eine Online-Signatur.
Grundsätzlich werden auch Samstag und Sonntag zählen.
Es ist nur die Wiederinbetriebnahme zu melden. Es ist aber wohl wahrscheinlich, dass die Finanz längere Ausfälle misstrauisch betrachten wird und sich etwa die Wahrscheinlichkeit einer Kassennachschau erhöht.
Ja, auch am Nullbeleg ist das notwendig.

Prüfung des Startbeleges

Nur der Startbeleg und der Jahresbeleg müssen kontrolliert werden.
Nein, mit einem Authentifizierungscode können die Startbelege aller Kassen eines Unternehmens geprüft werden.
Wahrscheinlich sind nur einzelne Daten in FinanzOnline falsch erfasst worden. Diese sind zu korrigieren und die Startbelegprüfung erneut vorzunehmen. Falls dies wirklich alles nichts nutzt muss die Kasse wieder abgemeldet werden.
Ja, es gibt Hinweise, aber im Regelfall werden entweder die Kassenidentifikationsnummer oder der AES-Schlüssel in FinanzOnline falsch erfasst sein oder aber es wurde ein noch nicht bei FinanzOnline registriertes Zertifikat verwendet.

Belege

Der Startbeleg ist der erste zu erstellende Beleg einer Kasse. Dieser wird mit Betrag 0 und der Kassen-ID als Verkettungswert signiert, in das Datenerfassungsprotokoll gespeichert und ausgedruckt.
Das Datenerfassungsprotokoll der Kasse wird auf 0 gesetzt.
Der erzeugte Beleg muss vom Benutzer auf Richtigkeit überprüft werden. Dies kann durch die „BMF Belegcheck-App“ erfolgen. Der Startbeleg muss innerhalb eines bestimmten Zeitraumes an das BMF gesendet werden.
Der Startbeleg muss nicht die Nummer 1 haben, im Regelfall wird das Erstellen des Startbeleges eine spezielle Funktion sein, die im Normalfalle nicht mit einem Zurücksetzen der Kasse identisch ist.
Bei Außerbetriebnahme einer Sicherheitseinrichtung muss ein Endbeleg erstellt werden. Dieser schließt das Datenerfassungsprotokoll ab.
Der erzeugte Beleg muss vom Benutzer auf Richtigkeit überprüft werden. Der Endbeleg muss innerhalb eines bestimmten Zeitraumes an das BMF gesendet werden.
Der Nullbeleg ist ein Universalbeleg, welcher mit dem Betrag 0 signiert wird und ins Datenerfassungsprotkoll eingetragen wird.
Dieser dient zur Kontrolle des Datenerfassungsprotokolls.
Der Monats- / Jahresbeleg (Nullbeleg) muss vor Beginn eines neuen Monats / Jahres erzeugt werden. Dieser hält den Zwischenstand des Umsatzzählers fest.
Diese Belege werden automatisch bei einem Kassenabschlag mit Monats-/ Jahreswechsel erzeugt.
Der Jahresbeleg ist wie der Startbeleg zu prüfen und an den BMF zu senden.
Unternehmen, die über Mitternacht hinaus geöffnet haben, können den Monatsbeleg nach Ende der Öffnungszeiten erstellen.
Der Beleg wird automatisch mit dem Kassenabschlag erzeugt, falls beim Datumswechsel auch der Monat wechselt.
Nur der Jahresbeleg (= Monatsbeleg Dezember) muss geprüft werden.
Kann auch am ersten Arbeitstag des neuen Jahres (bevor eben neue Umsätze erfasst werden) erstellt werden.

Sicherheitseinrichtung

Ein Anbieter von Sicherheitseinrichtungen (z.B. ATRUST).
Nicht, wenn diese über einen Server verbunden sind, dann kann die Karte auch am Server hängen.
Nicht zwangsläufig, wenn die Kassen in einem Netzwerk sind und auf einen gemeinsamen Server zugreifen, dann kann auch eine gemeinsame Karte verwendet werden.

Sonstiges

Beim Abschlag vor dem Transfer muss das Arbeitsdatum nicht umgestellt werden.
Für den ordnungsgemäßen Betrieb der Signatureinheit (Gemalto-Stick) ist kein Windows-Treiber erforderlich. Der a.client kommuniziert ohne Treiber mit der Signaturkarte.
Für den laufenden Betrieb der Kasse ist keine Internetverbindung notwendig! Nur für Supportfälle wird eine Internetverbindung an der Kasse vorausgesetzt, damit ein Fernzugriff per TeamViewer möglich ist.
Nein! Auch ein Steuerberater kann die Signatureinheit und die Kasse bei Finanzonline (FON) registrieren. Dabei ist aber darauf zu achten, dass der Startbeleg erst erstellt werden darf wenn die Signatureinheit und Kasse bei FON registriert sind.
Hier muss kontrolliert werden, ob bei der Zahlart Bankomat die Zahlgruppe Debitor eingestellt ist. Ist die der Fall muss eine neue Zahlart mit Zahlgruppe Kreditkarte angelegt werden. Die alte Zahlart sollte deaktiviert werden.
Für die automatische quartalsmäßige Datensicherung, der Kasse mit angebundener Signatureinheit ist z.B. ein USB-Stick (mind.4GB) anzuschließen. Dieser muss an der Kasse angeschlossen bleiben, damit diese auch die Sicherung gesetzeskonform automatisch durchführen kann. Der USB-Stick muss bei der Anbindung der Signatureinheit bereitliegen.
Wir setzen für den Betrieb der Signatureinheit keine besonderen Windows-Updates voraus.
Nein, PosBill kann auch nach der Anbindung lizenziert werden.
Ja, das Transfertool (mind. V.1.5) übernimmt auch bereits angelegte Gutschiene in Version 16.
Ja, der a.client wird zur Kommunikation zwischen Signaturkarte und Kassensoftware benötigt.
Üblicherweise wird ein Nullbeleg (einfacher Kassenbeleg mit 0,- Euro Umsatz) gedruckt und das Datenerfassungsprotokoll exportiert werden. Dies wird dann jeweils mit Prüfprogrammen der Finanz geprüft werden.
Ein USB-Stick/externe Festplatte ist ausreichend. Die Unveränderbarkeit wird ohnehin durch die Signaturen sichergestellt.
Bei der Zahlart “Bankomat” handelt es sich im Normalfall um eine Kartenzahlung per EC.
Alle Zahlungen durch Karte (EC,Kreditkarte,..) sind als Barumsätze zu behandeln. Die Lösung besteht darin eine neue Zahlart zu erstellen und diese als Zahlartgruppe “Kreditkarten” anzulegen. Die alte Zahlart wird als inaktiv gesetzt, damit diese nicht mehr verwendbar ist. Dadurch wird die neue Zahlart signiert, läuft aber nicht direkt ins Kassenbuch.

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