Archiv für Kategorie PosBill Neue Funktionen
Neu in der Kassensoftware PosBill – Ticketdruck (ab Version 8)
Neben dem bereits beschriebenen Etikettendruck wurde auch ein Ticketdruck in die Version 8 der PosBill Kassensoftware eingebunden.
Als erster Schritt muss natürlich ein entsprechender Drucker eingerichtet werden. Sie können z.B. einen Boca L46 oder einen anderen Ticketdrucker verwenden. Nach erfolgter Treiberinstallation können Sie direkt mit dem Anlegen der Tickets bzw. der Ticketartikel starten.
Beginnen sollte man im Backoffice von PosBill unter dem Punkt Listen/Statistik, Drucklayouts, Etiketteneditor. Hier kann mit einem Klick auf “neu” eine neue Vorlage, wahlweise für ein Etikett oder ein Ticket, erstellt werden:
Anschließend kann man das Ticket, wie schon vom Etikett bekannt, nach eigenen Wünschen gestalten. Auch hier stehen Möglichkeiten eines Hintergrundbildes, Text- und Objektvariablen, Barcodes usw. zur Verfügung. Unser nachfolgendes Beispiel haben wir bewusst einfach gehalten. Es zeit eine Textvariable und mehrere Objektvariablen wie Artikelnummer, Bezeichnung, Angaben zur Firma und eine eindeutige Ticketnummer.
Als nächsten legen Sie einfach die gewünschten Ticket-Artikel an. Wahlen Sie Artikelnummer, Text, Preis und Warengruppe frei aus und wechseln dann in der Arrtikelmaske in den Reiter Parameter. Dort finden Sie die Möglichkeit das zuvor erstellte Ticketlayout zuzuweisen.
Mehr brauchen Sie nicht zu tun, die Artikel werden in der Kassenfront, wie alle anderen Artikel angezeigt, nur mit dem Unterschied, dass beim buchen der Artikel neben einer Rechnung auch noch das bzw. die entsprechenden Tickets gedruckt werden.
Ein intuitive Bedienung die man von der PosBill Kassensoftware bereits kennt, bleibt also auch trotz immer steigenden Funktionsumfangs erhalten. Ob Museum, Sport-, Freizeit oder Tierpark, ob Lösung für Künstlerausstellungen, VIP-Partys oder sonstigen Events – mit der Kassensoftware PosBill V8 ist jeder Kunde in der Lage seine eigenen Tickets für unterschiedlichste Anlässe zu drucken.
Kassensoftware PosBill Fibu-Export – Step by Step
Verfasst von Gruenvogel unter Häufig gestellte Fragen, Version 7 am 8. November 2011
Um den Fibu-Export in der Kassensoftware PosBill nutzen zu können sind einige Vorbereitungen notwendig:
1) Installation fibuman, 2) Abklärung der Konten und Rahmenpläne mit Steuerberater und Fibuman, 3) Anpassung PosBill Export Maske.
In dieser Anleitung wird lediglich der dritte, letzte Punkt – Anpassung der Kassensoftware PosBill Export Maske beschrieben. Die Einstellungen für den Export findet man im PosBill Backoffice über den Menüpunkt Datenexport, Fibu-Export.
Maske Export - Zeitraum und Speicherortauswahl; Format
Maske Einstellungen - Konten
In der Maske Export kann der Zeitraum der Umsätze in der Kasse bestimmt werden, die nun in eine Exportdatei für Fibuman exportiert werden. In der Regel wird das monatlich durchgeführt, gewählt werden kann aber auch ein kürzer Zeitraum. Es wird der Speicherort bestimmt sowie weitere Infos und das Ascii Format gewählt. Über die Schaltfläte Export starten, wird die Datei mit den ausgewählten Parametern erstellt und im angegebene Speicherort abgelegt. Bevor allerdings der erste Export gemacht werden kann, sind die Werte und Konten in der Maske Einstellungen auszufüllen und zu bestimmen. Diese Informationen erhalten Sie vom Steuerberater und dem Fibuman Support.
Die Konten der nachfolgenden Beschreibung sind demnach Beispielkonten und können so nicht 1:1 übernommen werden.
Zunächst muss gekärt werden, ob es für 19% Umsätze, 7% Umsätze jeweils nur ein gesamtes Erlöskonto gibt, oder ob es notwendig ist für verschiedene Sparten eigene Erlöskonten anzugeben. Diese Grundeinstellung der Maske wird über den kleinen Haken “Warengruppenerlöse auf Erlöskonten zusammenfassen” eingestellt. 1) Bei gesetztem Haken erscheinen bei 3 die zusammengefassten Erslöskonten und das Fenster bei 2 für die einzelnen Artikelgruppen wird deaktiviert.
Ist der Haken in einer leeren Maske gesetzt, müssen die umrahmten Informationen (Konten) bei A und B ausgefüllt und über Einstellung speichern bei C gesichert werden.
Die Konten in der oberen Reihe in A definieren die reinen Erlöskonten für die Merwertsteuerbeträge, also die 19, 7 oder 0% in Euro. Die Reihe darunter sind die Konten der Netto Eurobeträge aus den einzelnen 0, 7 oder 19% Umsätzen, die über die Kasse verkauft wurden. Die Werte in B sind allgemeine Konten, die der Steuerberater definieren muss.
Tätigen Sie also sowohl 19% Umsätze wie auch 7% Umsätze sind bei A die jeweils ersten beiden Felder der oberen und unteren Reihe mit unterschiedlichen Konten auszufüllen. An dieser Stelle muss natürlich gewährt sein, dass die Kasse in ihrer Grundkonfiguration auch doppelte Steuersätze zulässt und die einzelnen Artikeln auch mit dem richtigen Steuerstatz in der Arikeltabele angelegt wurden. Weitere Infos hierzu. Mit einem Klick auf Einstellung speichern sind die Konten definiert und der Export kann durchgeführt werden.
In der Variante mit einzelnen Erlöskonten (Haken nicht gesetzt) sind mehrere Konten bei den jeweiligen Hauptgruppen anzugeben. Die Liste der Hauptgruppen ist idealer weise optimal an den Verkaufsvorgang und den Auswertungsvorgängen angepasst. Das heißt, dass in einer Hauptgruppe Artikel abgelegt sein können, die sowohl 19% und auch 7 oder 0%-tige Steuersätze haben. Zum Beispiel befinden sich unter Souvernirs eine Figur, die mit 19% MwSt hinterlegt ist und ein Buch zum Urlaubsort mit 7% MwSt.
Aus diesem Grund ist es notwendig, der Hauptgruppe Souvenirs 2 Konten (19 und 7 %) zuzuweisen, in dem
1) die Zeile Souvernirs angeklickt wird, sodass Souvenirs in der Zeile darunter angezeigt wird. (1)
2) in das erste Feld rechts daneben das Konto für die 19% Erlöse aus der Gruppe Souvenirs (2)
3) in das zweite Feld das Konto für die 7% Erlöse aus der Gruppe Souvenirs (3)
4) auf die Schaltfläche “Zeile übernehmen” (4) geklickt wird und die gesamte Maske über “Einstellungen speichern” (5) gesichert wird.
5) bei (6) die jweiligen MwSt. Konten der 19 und 7% Umsätze eintragen
Es müssen ALLE Konten in ALLEN Haupgruppen definiert werden
Je nachdem wieviel Hauptgruppen Sie in PosBill angelegt haben MUSS für JEDE Hauptgruppe das Erlöskonto für Umsätze mit 19% Umsätzen, 7% Umsätze und ggf. 0% Umästze definiert werden!! Wenn eine Hauptgruppe nicht definiert ist, wird der Export nicht korrekt durchgeführt. Es müssen ALLE Haupgruppen definiert sein !! Dabei kann ein Erlöskonto auch in mehreren Hauptgruppen angegeben werden.
Sind alle Konten für alle Haupgruppen definiert und sind die Einstellungen über (5) gespeichert, kann ein Export gemacht werden, der dann idealerweise als csv-Datei abgelegt wird (Maske Export). Diese csv-Datei muss nun über eine Fibu-Import-Maske aus novoplan ausgeählt und in die Fibu importiert werden. Die reine csv-Datei lässt sich über Excel öffnen und liefert eben alle Tagesumsätze im angegebenen Zeitraum aufgeschlüsselt nach den einzelnen Konten die angegeben wurden.

Beispiel Export CSV nach dem Posbill Fibu Export
Zusatzinformation:
Eine andere Möglichkeit die Konten der einzelnen Hauptgruppen in der Kassensoftware zu definieren findet man direkt bei den Hauptgruppen im PosBill Backoffic unter Artikeldaten | Hauptgruppen an gekennzeichneter Stelle. Werden hier die Konten zur jeweiligen Hauptgruppen angegeben finden sie sich automatisch in der FiBu Einstellungs Maske wieder. Die Erlöskonten für die MwSt-Beträge können ebenfalls in der Maske Stammdaten | Firmendaten – Reiter Mehrwertsteuer an gekennzeichneter Stelle angegeben werden.

Hauptgruppen - Kontenangabe für die jeweiligen Umsätze

Konten der Mehrwertsteuerbeträge definieren
Neuerungen beim PosBill Kassensystem – FiBu-Export
Verfasst von Franziska unter PosBill Neue Funktionen, Version 7 am 10. Januar 2011
Bei den Gastrokassen von PosBill gibt es wieder viel Neues. Vor allem sticht der neue Prototyp einer Finanzbuchhaltungs-Schnittstelle ins Auge. Hierfür mussten zwar einige Masken geändert werden, aber der Aufwand hat sich gelohnt. Damit können Sie viel Zeit und Kosten sparen.

Mit der Version 7 hat sich PosBill wieder ein Stück weiterentwickelt. Gemäß dem Motto: Fortschritt ist Bewegung – wurden viele Neuerungen eingearbeitet, die dem Anwender die Arbeit erleichtern sollen. Die Integration des Finanzbuchhaltungsexports in ihre Kassensoftware ist ein weiterer Meilenstein von PosBill. Mit der neuen Schnittstelle, können Sie monatlich die Daten exportieren und z.B. in der Finanzbuchhaltung von fibuman DATEV verwenden.
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Eine weitere Neuerung ist beispielsweise der neue Parameter: Kein Rechnungsdruck bei Sofortrechnung. Wird dieses kleine Häkchen gesetzt, wird keine Rechnung mehr gedruckt, wenn die Funktion Sofortrechnung benutzt wird. Das spart natürlich auch enorm viel Rechnungspapier.
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Weiterhin gibt es im Rechnungsmenü zwei neue Buttons(Knöpfe). Der Erste: Kassenlade öffnen – ist für das manuelle Öffnen der Kassenschublade gedacht. So muss nun nicht immer umständlich die Kasse bedient werden, nur wenn mal neues Wechselgeld eingefüllt werden soll oder ähnliches. Der Zweite: Rechnung für letzten Vorgang drucken – ist ein weiterer Meilenstein, denn er ermöglicht es eine Rechnung mehrfach zu drucken.

Auch das Layout wurde von PosBill nicht vergessen. Hier wurde zum Beispiel der Parameter: Mehrbedienermodus aktivieren eingeführt. Dieser Parameter ist nur im Handels- oder Snackmodus gültig. Bei eingeschaltetem Mehrbedienermodus wird in der Front das Parken und Ausparken abgeschaltet. Alle angemeldeten Bediener werden in einer Leiste oberhalb der Artikel angezeigt. Zwischen den Bedienern kann mit einem Klick gewechselt werden. Der in Arbeit befindliche Vorgang wird automatisch geparkt und bei erneuter Anmeldung wieder aktiviert. Es sind maximal 8 gleichzeitige Bediener zugelassen.

Der Button für die Mitarbeiterwechsel ist aus dem Funktionsmenü entfernt. Stattdessen gibt es im unteren Statusmenü den Button Anmeldung.
Die Buttons für Zusatztext und Zusatzartikel sind in der Handelsversion jetzt freigegeben.
Ein neues Fenster ermöglicht weitere Erleichterungen für den Bediener. In dem Fenster Gegeben wird der Rechnungsbetrag in das Gegeben Feld vorbelegt. Wenn der Kunde passend bezahlt muss der Betrag nicht mehr manuell eingegeben werden.
Eine Kassensoftware für den Lieferservice geeignet
Verfasst von Franziska unter PosBill Neue Funktionen, Version 7 am 9. Dezember 2010
Wieder eine neue Funktion in der PosBill Kassensoftware. PosBill ist nun auch die optimale Wahl für jegliche Art von Lieferservice in der Gastronomie. Mit uns sind die Speisen schnell beim Gast – egal ob bei ihm zuhause oder in Ihrem Restaurant. Egal ob Pizzeria, Schnitzel-Taxi, China-Restaurant oder Sushi-To-Go, das folgende Szenario beschreibt den Ablauf bzw. die neuen Funktionen:
Bei der Pizzeria um die Ecke boomt das Geschäft. Eine Bestellung nach der nächsten. Zusätzlich zum normalen Tagesgeschäft, fallen etliche außer Haus Lieferungen an. Gerade hier ist es von Vorteil ein gutes Kassensystem im Hintergrund zu haben, denn Außer-Haus-Lieferungen werden nur mit 7 Prozent versteuert. Um nicht jeden Artikel noch einmal neu anlegen zu müssen, hat PosBill nun eine neue Funktion speziell für den Lieferservice eingerichtet. Dazu wurde im Backoffice, in der Maske Parameter, ein weiteres Register hinzugefügt mit dem Namen weitere Parameter. Zusätzlich dazu ist in der Maske Mitarbeiter ein neuer Mitarbeiterstatus hinzu gekommen, der ‚ Auslieferungsfahrer‘.


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Ist das Häkchen bei ‚Modus für Kundenbestellung aktivieren‘ gesetzt, wird in der Front der Button ‚Neuer Tisch‘ in ‚Neue Bestellung‘ umbenannt und hat ein anderes Verhalten. Beim Klick auf ‚Neue Bestellung‘ öffnet sich eine neue Maske für die Kundenzuordnung.
In dieser Maske kann in allen Feldern und Kombinationen gesucht werden. Die ESC Taste löscht die Eingaben. Mit ‚Übernehmen‘ wird ein neuer Tisch erzeugt der automatisch den Außer-Haus-Status erhält und entsprechend der Parameter angezeigt wird. Aus dieser Maske heraus kann auch eine neue Adresse erfasst werden.


Die Taste ‚Außer Haus Tisch‘ hat jetzt einen geänderten Funktionsablauf.
Der Außer-Haus-Status des Tisches bleibt jetzt erhalten. Alle weiteren Posten, die auf diesen Tisch gebucht werden, sind im Außer Haus Status, allerdings nur dann wenn ein für den Artikel ein Außer-Haus- Steuersatz bestimmt wurde. Die Umschalt-Funktion bleibt erhalten (Außer Haus an oder aus). Die Tischanzeige wird bei manueller Außer-Haus-Zuweisung ebenfalls angepasst und erhält den Status ‚abholen‘.
Doch keine Sorge – ein Klick, auf einen leeren Tisch-Button, öffnet, wie vorher auch, das Fenster Neuer Tisch.
Wer möchte kann zudem beim Drucken der Rechnung einen Auslieferungsfahrer abfragen lassen.

Die Abfrage erscheint automatisch wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:
- Es ist mehr als ein Mitarbeiter als Auslieferungsfahrer gekennzeichnet (Mitarbeiter). Ist nur ein Mitarbeiter als Fahrer gekennzeichnet, wird dieser ohne Abfrage zugewiesen.
- Der abzurechnende Tisch ist ein Außer-Haus-Tisch mit dem Status ‚Bringen‘ und ein Kunde ist zugewiesen.
WICHTIG!
Es ist nicht möglich einen Fahrer bereits im Vorhinein festzulegen. Die Fahrerzuweisung kann ausschließlich bei der Rechnungserstellung erfolgen.
Die ideale Lösung für Kassen in der Gastronomie (Pizza, Schnitzel, Sushi) mit Lieferservice
Artikel anlegen und bearbeiten, direkt in der Kassensoftware über den Touchmonitor
Verfasst von Udo Finkbeiner unter Version 7 am 20. Mai 2010
Sie können in der PosBill Kassensoftware ab Version 7 die Artikel direkt beim Verkaufsvorgang anlegen, ohne in den Bürobereich wechseln zu müssen. Das Anlegen der Artikel kann ohne Maus und Tastatur direkt über den Touchmonitor erfolgen.

Es können sowohl neue Artikel angelegt werden als auch bestehende geändert. Über die Funktion Suchen kann der gewünschte Artikel ausgewählt werden.

Zusätzlich können zu den Artikeln in der Touchkasse Zwangsabfragen für die Garungsart oder Preise für kleine oder große Portionen hinterlegen.


Die Warenwirtschaft im PosBill Kassensystem – Teil 1
Verfasst von Gruenvogel unter Allgemein, Version 7 am 29. April 2010
Dieser Artikel beschreibt, wie Sie die integrierte Warenwirtschaft von PosBill Kassensysteme grundsätzlich nutzen können.
Um die Warenwirtschaft in PosBill Kassensoftware zu nutzen müssen zunächst verschieden Daten angelegt werden. Sie benötigen eine Liste der Lieferanten, der Verkaufseinheiten (Flasche, Glas, Krug) und der Bestelleinheiten (Kasten, Flasche, Faß). Wir empfehlen dies zuerst in einer Excel- oder Word Liste anzulegen damit es leichter ist die Übersicht zu behalten.

Lieferanten, Artikel und Einheiten in Excel / Word vorbereiten
Anhand dieser Liste werden nun die Lieferanten und Einheiten in PosBill angelegt. Füllen Sie für jeden Lieferanten die Maske unter Artikeldaten | Lieferanten aus und legen Sie unter Artikeldaten | Einheiten die verschiedenen Einheiten an.

Im Backoffice: Artikeldaten | Lieferanten

Im Backoffice: Artikeldaten | Einheiten - Einkaufseinheit Faßbier
Sie kaufen z.B. Ihr Flaschenbier in einem Kasten zu 24 Flaschen ein – Sie benötigen also eine Einheit die „Kasten 24 Stk.“ lautet. Sie verkaufen allerdings die einzelnen Flaschen und benötigen deshalb auch eine Einheit mit der Bezeichnung „Flasche 0,5 Liter“. Die Aufteilung, wie viel Flaschen Sie aus einem Kasten bekommen, also wie viel Verkaufseinheiten Sie aus einer Bestelleinheit bekommen, wird bei dem Artikel angelegt. Genauso verhält es sich mit Faßbier oder anderen Bestell / Einkaufseinheiten und Verkaufseinheiten. Ein Faß zu 100 Liter ist die Bestelleinheit, die Halbe zu 0,5 Liter ist die Verkaufseinheit.

Im Backoffice: Artikeldaten | Einheiten - Verkaufseinheit Faßbier
Haben Sie alle Lieferanten und Einheiten angelegt, müssen nun die Artikel, die in die Warenwirtschaft einlaufen, bearbeitet werden. Hierfür rufen Sie Artikel für Artikel in der Artikel PLU –Ansicht auf (Artikeldaten | Artikel PLU) und wählen den Artikel mittels „Suchen“ aus. Wechseln Sie auf den Reiter WaWi und setzten den Haken bei „Für den Artikel soll ein Inventurbestand geführt werden“ und stellen die Auswahlfelder für den Inventurbestand entsprechend ein.

Bsp. Bitburger Bier: Einkauf in Kasten zu 24 Stk.; Verkauf im Glas
Im Beispiel der “Halbe” ist die Bestelleinheit das 100 Liter Faß, die Verkaufseinheit die 0,5 L Halbe. Die Verkaufseinheit je Bestelleinheit muß dann auf 200 gesetzt werden, da Sie aus einm 100 Liter Faß eben 200 Halbe je 0,5 Liter heraus bekommen.
Die Felder Bestand, Soll-Bestand und Melde-Bestand bedeuten folgendes:
Bestand:
Zeigt Ihnen den aktuellen Bestand des Artikels an. Aktuelle Bons werden dabei berücksichtigt. Diesen Wert sehen Sie auch in der Bestellvorschlags- und Inventurliste.
Soll-Bestand:
Dieser Wert gibt an, welche Menge mindestens verfügbar sein sollte.
Melde-Bestand:
Dieser Wert gibt an, ab welchem Bestand der Artikel in die Bestellvorschlagsliste aufgeführt wird.
Der Haken bei “Kein Verkauf…” wird in diesem Artikel weiter unten erläutert.
Speichern Sie die Einstellungen und gehen zum nächsten Artikel.
Haben Sie alle Artikel eingestellt, haben Sie nun die Möglichkeiten unter Listen / Statistiken Ihre erste Inventurliste bzw. Bestellvorschlagsliste anzeigen lassen oder gleich die erste Warenbewegung zu buchen. Rufen Sie das Fenster Warenbewegung unter Artikeldaten | Warenbewegung auf. Hier sehen Sie alle Inventurartikel – sortiert nach den Lieferanten.
Wählen Sie den Artikel, den Sie bestellt haben aus (oder dann, wenn die Lieferung erfolgt ist) und tragen sie unten rechts die Menge (Bestelleinheit) ein, die Sie erhalten haben und drücken anschließen auf „ in Liste eintragen“. Die bestellt Menge erscheint nun in der Artikelzeile.

Warenbewegung: Artikel wählen | gelieferte Menge RECHTS UNTEN eingtragen (Im Bsp.: 3)

Warenbewegung: Nach einem Klick auf "in Liste eintragen" erscheint die Menge beim Artikel
Wenn nun noch die Schaltfläche “Warenbewegung buchen” geklickt wird, wird der Warenzugang beim Artikel zugebucht. Hier erfolgt die Umrechnung “Bestelleinheit x Verkaufseinheit je Bestelleinheit”.
In der Artikel PLU Ansicht (beim bebuchten Artikel) unter WaWi sehen Sie nun eine Bestandsmenge in der Verkaufseinheit sowie in der Inventurliste in der Bestelleinheit.

Inventurbestand beim Artikel (PLU), Reiter WaWi nach einer Warenbewegung

Im Backoffice: Listen Statistiken, Inventurlisten, Inventurliste
Die Bestellvorschlagsliste im Backoffice unter Listen Statistiken, Inventurlisten Bestellvorschlag gibt Ihnen einen Übersicht welche Bestellungen zu in welcher Menge tätigen müssen um auf den Soll-Bestand zu kommen.

Bestellvorschlagsliste
Kein Verkauf falls de Bestand nicht ausreicht…
Wurde der Haken bei „Kein Verkauf falls der Bestand nicht ausreicht“ gesetzt, kann der Bestand des Artikels nicht ins Minus laufen und der Kellner erhält eineMeldung, dass der Artikel nicht mehr verkauft werden kann.

Diese Meldung erscheint selbstverständlich auch auf der PosBill mobile Kasse.
Einkaufswerte definieren…
Um später aussagekräftige Informationen zu erhalten, tragen Sie unter Artikeldaten | Artikel PLU auf dem Reiter „Artikel“ den Einkaufswert des Artikels ein.

Einkaufswerte im Backoffice angeben: Arikel (PLU), Reiter Arikel
Diese Werte sehen Sie in den Inventur- bzw. Bestellvorschlagslisten sowie in der Umsatzliste | Wareneinsatz.

Im Backoffice: Listen Statistiken, Umsatzlisten, Wareneinsatz
Kassensoftware PosBill: Installation eines A4 Druckers
Verfasst von Gruenvogel unter Tips&Tricks-PosBill, Version 6 am 16. April 2010
Um einen A4 Drucker in Ihr Posbill Kassensystem zu integrieren müssen Sie zuerst die Druckertreiber auf Ihren Computer installieren.
Wenn dies erfolgt ist muss er nur noch im Backoffice der Kassensoftware eingestellt werden.
Systemparameter –> Drucker

Einfach eine individuelle Druckererkennung eingeben (z.B. A4).
3 Haken setzten wie in der Abbildung oben.
Als Windowsdrucklayout einfach das im Dokumenteneditor erstellte Rechnungslayout einfügen. (z.B. Rechnung mit Kopf)
–>Speichern
Als nächstes muss nur noch der Drucker in der PosBill Printersteuerung eingestellt werden.
Mit ALT+TAB gelangen Sie in die Printersteuerung. Klicken Sie dort auf
–> Drucker einrichten

1. Drucker in der Kassensoftware wählen
2. Haken setzten
3. Standardlayouts wählen
4. Treiber Ihres Druckers wählen und den Haken bei “Treiber ist ein Nur Text Treiber” setzen.
Speichern und fertig
Um auf eine Rechnung auf A4 zu drucken.
In der Kassenfront
Rechnung –> Rechnung drucken

1. Zahlungsweg wählen
2. Rechnungsdrucker = A4
3. Drucken
Kundenstamm mit Depotverwaltung im Kassensystem
Verfasst von Gruenvogel unter Tips&Tricks-PosBill, Version 6 am 12. März 2010
Die Verwaltung von Stammgästen oder Mitgliedern ist in einer Gastronomie Kassensoftware immer wichtiger geworden. Die Gründe hierfür sind vielfälltig:
Clubs (Golfclub, Yachclubs, Sportvereine) arbeiten häufig mit Mitgliedsnummern und geben ihren Mitglieder eventuell einen Kreditrahmen, der dann regelmäßig ausgeglichen wird. Das dabei der Name auf dem Bon erscheint und auf der Rechnung zusätzlich der aktuelle Kredit- / Guthabenbetrag ausgewiesen wird, kann sehr hilfreich für den Ablauf und für die Transparenz mit dem Mitglied sein. Die Nutzung von entsprechenden Magnet- Mitgliedkarten identifizieren dabei das jeweilige Mitglied.
Persönlichkeiten (Regional oder auch Überreginal) möchte man eventuell im Restaurant besonders indivuell bedienen. Da ist es wichtig, dass der Kellern z.B sehen kann, welchen Wein der Gast zuletzt gewählt hat oder der Koch die Information erhält, dass dieses Gericht für diesen Kunden bestimmt ist. So kann er eventuell gleich einen “besonderen Gruß” mit schicken.
Anderweitig können bestimmte Gäste mit einem Rabatt “ausgestattet” werden, der dann bei jedem Besuch automatisch berücksichtig wird.
Ein modernes Kassensystem, welches eine umfangreiche Stammgastverwaltung beinhaltet, kann dem Gastronom neue Möglichkeiten liefern, wie er persönlicher und damit freundlicher mit seinen wiederkehrenden Kunden umgehen kann.
Im PosBill Kassensystem können Sie diese Anforderungen einfach und effizient umsetzen.
Einen Kunden im Backoffice anlegen:

Adressen: Anlegen eines neuen Kunden oder Änderung eines bestehenden Kunden vornehemen
Titel: Anlegen von Zusatztitel (Dr. Prof. usw.)
Anrede: Es sind schon Briefanreden hinterlegt, es können aber neue angelegt oder bestehene verändert werden.
Selektion: Anlegen von Selektion (Auswahl) Kriterien.
// Adresse

Legen Sie Ihre Gastadressen an. Anreden und Titel können Sie in separaten Menüpunkten anlegen. Über ein Auswahlmenü können diese zugeordnet werden. Ebenso können Sie ein Bild des Gastes hinterlegen. Wenn der Gast einem Tisch zugeordnet wird, sehen Sie den Gastnamen in der Tischübersicht, das Bild falls vorhanden und die Gastadresse wird automatisch auf der Rechnung gedruckt. Stammgästen kann auch ein Kundenrabatt eingeräumt werden. Der Rabatt gilt für alle rabattfähigen Artikel.
// Persönliche Daten

Hier können Sie Telefonnummern, Email Adresse Geburtsdatum usw anlegen. Bei einem Firmenkunden besteht sogar die Möglichkeit Umsatzsteuer ID usw. zu hinterlegen. Persönliche Daten erscheinen nicht auf den Bons oder Rechnungen. Ausserdem kann die „Einzugsermächtigung aktiv gesetzt werden“.

Dort können Sie die Bankdaten des Kunden hinterlegen.
// Selektion

Unter dem Punkt Selektion, werden vorher angelegte Auswahlkriterien aktiviert oder deaktiviert. Dies eignet sich besonders für das erstellen von Serienbriefen.
// Historie

Hier werden alle Besuche und Umsätze des Kunden angezeigt.
//Depotverwaltung

Es besteht die Möglichkeit für jeden Kunden eine Depotverwaltung zu nutzen. Entwerder auf Guthabenbasis oder mit einem Kreditlimit. In diesen Fenster können Sie sich alle Buchungen des Depots anzeigen lassen. Im oberen Rechten Eck sehen Sie den aktuellen Saldo des Depots.
Nun müssen Sie lediglich noch die vorgesehen Zahlart für die Depotverwaltung unter den Stammdaten zuweisen
Die Nutzung der Gastverwaltung in der Kassenfront:
In der Kassenfront können Bedienungen ebenfalls Kunden anlgegen. Die Maske für einen neuen Kunden kann komplett über den Touch-Monitor bedient werden und ist mit der Maske “Adresse” (s. Bild weiter oben) identisch.
Im PosBill Kassensystem gibt es zwei Varianten, wie Sie mit den angelegten Gästen umgehen können.
1. Sie legen einen Tisch für den Gast an. D.h., dass der Gast an keinem Tisch sitzt, sondern er selbst (der Gast – Kurzname) der Tischname ist.


2. Sie ordnen einen Tisch (eine vorhandene Tischnummer) einem angelegten Gast zu. Diese Variante ist natürlich auch von allen PosBill Mobil Kassen möglich.

Tisch einem Gast zuordnen: Gast bekommt ausgewählten Tisch zugeordnet alle Buchungen auf diesem Tisch werden auf den Gast gebucht.
Neu Adresse ohne Tischzuordnung: Neuen Gast anlegen ohne einen Tisch zuzuweißen
Neue Adresse mit Tischzuordnung: Neuen Gast anlegen und gleichzeitig ausgewählten Tisch zuordnen
Depot Einzahlung: Wen für den (dem zugeordneten Tisch) Gast ein Depot aktiviert ist kann hier eine Einzahlung vorgenommen werden.

Unter „Tisch einem Gast zuordnen“ wird der ausgewählte Tisch einem Gast zugeordnet.
Für beide Varianten gilt, dass nun alle Buchungen in die Historie des Gastes gespeichert werden.
Der Gastname ist auf dem Bon ersichtlich.

Bei der Rechnung kann jetzt entschieden werden ob er Bar zahlt oder sein Depot verwendet werden soll.
Rechnung –> Rechnung drucken dann die Zahlart auswählen. In unserem Beispiel verwenden wir das Depot.

Auf der Rechnung wird nun der Kundenname, Adresse und der neue Depotstand angezeigt.
Meldung bei ungenügender Deckung Meldung bei nicht aktivierter Depotverwaltung


Natürlich können Sie die Zuordnung von Gästen auch über das mobile Kassensystem von PosBill bewerkstelligen.





























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